Kontakt
Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Information

Fachausbildung Schwimmen / Rettungsschwimmen

Der Erwerb der DLRG-Qualifikation Lehrschein sowie die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und Verlängerungsmodalitäten richten sich nach den Regelungen und Richtlinien der DOSB-Lizenz Trainer C „Breitensport“ (Rettungsschwimmen). Die Ausbildungsinhalte für beide Qualifikationen sind deckungsgleich.

Die Ausbildung setzt sich aus mehreren Modulen zusammen und umfasst insgesamt 135 Lerneinheiten (LE).

Voraussetzungen für den Lehrschein (Zulassung zur Fachausbildung)

Um zur Fachausbildung zugelassen zu werden und den Lehrschein zu erhalten, müssen sowohl allgemeine als auch spezifische Voraussetzungen erfüllt sein.

Allgemeine Voraussetzungen (gilt für die erste Lizenzstufe):

• Vollendung des 17. Lebensjahres (die Erteilung der Qualifikation erfolgt frühestens ab dem 18. Lebensjahr).

• Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses oder Erste-Hilfe-Trainings, der nicht älter als zwei Jahre ist.

• Besitz des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber, das nicht älter als zwei Jahre ist.

Mitgliedschaft in der DLRG (entfällt für Bewerber des öffentlichen Dienstes, wenn eine schriftliche Befürwortung der entsendenden Institution vorliegt).

• Nach Erreichen der Volljährigkeit muss der Anwärter den Ehrenkodex der DLRG durch Unterschrift anerkennen und ein aktuelles (nicht älter als zwei Jahre) erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Spezifische Voraussetzungen für die Fachausbildung:

• Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Ausbildungsassistent Schwimmen (30 LE).

• Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen (30 LE).

• Erfolgreiche Teilnahme am Gemeinsamen Grundausbildungsblock (30 LE).

Worauf es ankommt und was ausgebildet wird

Der Lehrschein (bzw. DOSB-Trainer C „Breitensport“ Rettungsschwimmen) qualifiziert Inhaber dazu, Übungs- und Trainingseinheiten im Schwimmen und Rettungsschwimmen zu planen, organisieren, durchzuführen und auszuwerten, um ein Schwimm- oder Rettungsschwimmabzeichen zu erlangen. Ein wichtiges Ziel ist dabei auch die Mitgliedergewinnung, -förderung und -bindung.

Die Ausbildung zielt auf die Weiterentwicklung folgender Kompetenzen ab:

1. Persönliche und sozial-kommunikative Kompetenz

Hierbei kommt es darauf an, Gruppen zu führen, gruppendynamische Prozesse wahrzunehmen und darauf angemessen zu reagieren. Trainer müssen die Grundlagen der Kommunikation kennen und anwenden können sowie sich ihrer Verantwortung für die sportliche und allgemeine Persönlichkeitsentwicklung aller Zielgruppen bewusst sein und entsprechend den bildungspolitischen Zielen und dem Ehrenkodex der DLRG handeln.

2. Fachkompetenz

Der Trainer muss die Struktur, Funktion und Bedeutung des Schwimmens und Rettungsschwimmens als Breitensport verstehen. Er muss die Grundtechniken des Schwimmens und Rettungsschwimmens kennen sowie die konditionellen und koordinativen Voraussetzungen für diese Sportarten in der Trainingsgestaltung berücksichtigen können. Weitere wichtige Aspekte sind Grundkenntnisse über aktuelle Regeln (insbesondere die Prüfungsordnung Schwimmen/Rettungsschwimmen), Sportgeräte und die Fähigkeit, attraktive und freudbetonte Sportangebote für die jeweilige Zielgruppe zu schaffen.

3. Methoden- und Vermittlungskompetenz

Hier wird Wert gelegt auf das pädagogische Grundwissen zur Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Trainingseinheiten. Der Trainer muss über eine Grundpalette an Lehr-, Lern- und Trainingsmethoden im Schwimmen und Rettungsschwimmen verfügen. Das zugrunde liegende Lehr- und Lernverständnis soll den Teilnehmenden genügend Zeit für die Informationsverarbeitung und Gelegenheit zu Eigeninitiativen lassen, wobei die Grundprinzipien eines zielorientierten und systematischen Lernens im Sport beherrscht werden müssen.

Rahmenplan und Inhalte der Fachausbildung

Die Fachausbildung umfasst zusätzlich 45 LE und vertieft unter anderem folgende Inhalte:

Didaktisch/methodische Grundlagen: Erlernen sportlicher Bewegungen, Grundlagen der Biomechanik (Wasserwiderstand und Auftrieb), Bewegungssteuerung, motorisches Lernen und die methodischen Wege des Erlernens sportlicher Techniken.

Rechtliche Grundlagen: Aufsichtspflicht des Trainers in öffentlichen Bädern und an Gewässern, Haftung, Garantenstellung und der Umgang mit Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.

Deutsche Prüfungsordnung Schwimmen / Rettungsschwimmen: Entstehung, Aufbau, Struktur, Prüfungsleistungen und Prüfberechtigungen.

Humanität und Sport/Versicherungsrecht: Bedeutung von Leistungs- und Breitensport, Sportkonzepte, Schwimmen in der Prävention/Rehabilitation, Umgang mit Behinderung, sowie Meldeverfahren bei Versicherungsunfällen und Haftpflichtfragen.

Bewegungs- und Sportartbezogener Bereich: Biomechanische Aspekte des Schwimmens, anatomisch-physiologische Grundlagen und grundlegende methodische Aspekte.

Altersgemäße Differenzierung: Unterscheidung der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung für Kinder/Jugendliche und Erwachsene/Ältere.

Lernerfolgskontrollen

Zum Abschluss der Ausbildung sind mehrere Teillerfolgskontrollen vorgesehen:

• Ein bundeseinheitlicher Fragebogen (Multiple-Choice-Test).

• Die schriftliche Darlegung eines Ausbildungskonzeptes.

• Ein Kurzvortrag.

• Je eine Lehrprobe in den Bereichen Schwimmen, Rettungsschwimmen und Basismaßnahmen Erste-Hilfe.

Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Wesentlich

Statistik

Marketing

Die Auswahl (auch die Ablehnung) wird dauerhaft gespeichert. Über die Datenschutzseite lässt sich die Auswahl zurücksetzen.